Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vertragsbedingungen im Rahmen von Kaufverträgen, die über die Plattform https://primathletics.de

zwischen

Patrick Müller
Am Mitterfeld 11a
81829 München

– im Folgenden „Anbieter“ –

und

den in § 2 dieser AGB bezeichneten Nutzern dieser Plattform – im Folgenden „Kunde/Kunden“ – geschlossen werden.

§ 1 Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Gegenstand des Vertrages ist entweder die Mitgliedschaft in unseren Fitness Teams (diverse Locations, indoor und outdoor), der Erwerb eines Buchungscodes oder 10er Karten für die Teilnahme an einem nur in der Art festgelegtem Kurs oder der Erwerb von dem Anbieter vertriebenen Waren/Dienstleistungen. Insbesondere Zeit und Abhaltungsort der Kurse sind nicht durch den Erwerb eines Buchungscode oder 10er Karte festgeschrieben.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Kunde kann sich über das Leistungsangebot vom Anbieter auf der Website primathletics.de informieren und mittels des Kontaktformulars Kontakt zum Anbieter aufnehmen. Der Vertrag für Personal Training oder Kauf von Buchungscodes bzw. 10er Karten findet nicht über diese Seite statt, sondern wird offline zwischen dem Anbieter und dem Kunden mündlich oder schriftlich abgeschlossen.

(2) Der Vertragsschluss erfolgt in den Sprachen: Deutsch

§ 3 Kauf von Dienstleistungen

(1) Für verkaufte Dienstleistungen (z.B. Gruppenkurse, Präventionskurse, Trainingskarten, …) gilt insofern nicht explizit anders definiert die selbe Modalität wie für Warenverkäufe (§3)

(2) Handelt es sich bei den Dienstleistungen um termingebundene Leistungen wird bei dem Rücktritt des Kunden bis 14 Tage vor dem ersten Termin des Produktes der Kaufpreis vollständig zurückerstattet. Innerhalb 13 Tage vor Veranstaltungsbeginn sind 50% des Entgeltes als Stornokosten zu zahlen. Bei Rücktritt ab Tag des Beginns ist das volle Entgelt zu zahlen. Rücktritte gemäß den oben genannten Bedingungen sind in jedem Fall schriftlich zu erklären. Ein Fernbleiben von der Veranstaltung oder eine mündliche Benachrichtigung gelten nicht als Rücktritt. Für die Bemessung der Fristen ist das Datum des Eingangs bei dem Anbieter maßgeblich.

(3) Bereits gezahltes Entgelt wird erstattet, wenn eine Veranstaltung nicht zustande kommt (z.B. wegen zu geringer Beteiligung). Weitergehende Ansprüche an den Anbieter sind ausgeschlossen.

(4) Durch Verschulden des Anbieters ausgefallene Termine werden in Absprache mit den Kunden nachgeholt. Aus organisatorischen Gründen sind Terminänderungen möglich. Darüber werden die Kunden informiert. Der Anbieter behält sich vor, statt der ausgewiesenen Kursleiter/innen andere gleich qualifizierte Kursleiter/innen einzusetzen.

§ 4 Vertragsdauer – Kündigung

(1) Die Mitgliedschaft besteht mindestens für die gewählte Mindestvertragslaufzeit. Der Mitgliedschaftsvertrag verlängert sich immer um die gewählte Mindestvertragslaufzeit, wenn nicht eine Vertragspartei fristgerecht kündigt.

(2) Die Kündigungsfrist für Mitgliedschaften beträgt sechs Wochen zum Vertragsende.

(3) Eine Kündigung während der Vertragsdauer ist nur aus wichtigem Grund möglich, insbesondere wegen nachgewiesener (z. B. durch ärztliches Attest) dauerhafter Verhinderung an der Inanspruchnahme unserer Leistungen oder Wegzug an einen mehr als 20 km entfernten Ort.

§ 5 Lieferung, Warenverfügbarkeit, Zahlungsmodalitäten

(1) Von uns angegebene Lieferzeiten berechnen sich vom Zeitpunkt unserer Auftragsbestätigung, vorherige Zahlung des Kaufpreises vorausgesetzt.

(2) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von mehr als zwei Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Im Übrigen ist in diesem Fall auch der Anbieter berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden unverzüglich erstatten.

(3) Es bestehen die folgenden Lieferbeschränkungen: Der Anbieter liefert nur an Kunden, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Rechnungsadresse) in einem der nachfolgenden Länder haben und im selben Land eine Lieferadresse angeben können: Deutschland.

(4) Der Kunde kann die Zahlung per SEPA Lastschrift, Vorauskasse oder PayPal vornehmen.

(5) Mitgliedschaften können nur mittels SEPA-Lastschrift bezahlt werden.

(6) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug.

(7) Die Zahlung von Mitgliedsbeiträgen erfolgt im Voraus und geschieht per Einzugsermächtigung.

§ 6 Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.

§ 7 Preise und Versandkosten

(1) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellformular angegeben und sind vom Kunden zu tragen, soweit der Kunde nicht von einem etwaigen Widerrufsrecht Gebrauch macht.

(3) Der Kunde hat im Falle eines Widerrufs die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen.

§ 8 Sachmängelgewährleistung

(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf vom Anbieter gelieferte Sachen 12 Monate.

§ 9 Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen einschließlich der Verlust von mitgebrachten Wertgegenständen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wenn diese Schäden auf einer groben fahrlässigen Pflichtverletzung oder Vorsatz seitens des Anbieters beruhen und aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde.

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 10 Hinweise zur Datenverarbeitung

(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes. Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telemedien erforderlich ist.

(2) Ohne die Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung nutzen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie des internationalen Privatrechts Anwendung.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.